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Riggertalschleife: Machbarkeitsstudie wird erstellt

Vereinbarung zwischen RFI, BBT und STA in Rom unterzeichnet

V.l. Raffaele Zurlo, Maurizio Gentile, Arno Kompatscher, Martin Ausserdorfer; Foto: FS
Die Weichen für die Machbarkeitsstudie und das Vorprojekt zur Verwirklichung des Bahnprojekts Riggertalschleife sind gestellt: Landeshauptmann Arno Kompatscher und die Vertreter der Brennerbasistunnelgesellschaft, des italienischen Schienenbetreibers RFI und der Südtiroler  Transportstrukturen AG haben am 23. Dezember 2015 in Rom eine Vereinbarung dazu unterzeichnet.
Die Riggertalschleife sieht eine direkte Bahnverbindung zwischen Mühlbach und Brixen über Vahrn und Schabs und somit eine verkürzte Anbindung der Pustertaler Bahnlinie an die Brennerlinie vor und würde für Berufspendler Pendler und Zugreisende entscheidende zeitliche Vorteile mit sich bringen. Für Mobilitätslandesrat Florian Mussner ist die Riggerschleife  eine der Prioritäten zur Weiterentwicklung des regionalen Bahnverkehrs: „Mit der Riggertalschleife wird die Bahn für viele Menschen nicht nur eine gute, sondern die bessere Alternative zur Fahrt mit dem Privatauto. Es ist dies ein ganz konkreter Schritt zur Verlagerung der Mobilität auf die Schiene und hin zu einer Entlastung der Umwelt“, betont Mussner.
In einem ersten Schritt soll die STA innerhalb 2016 eine Machbarkeitsstudie für den Bau  der Riggertalschleife erarbeiten, in die Erhebungen des Geländes sowie geologische und geotechnische Untersuchungen einfließen, das dann als Basis für ein Ausführungsprojekt dienen kann. Der Bahnhof Brixen soll durch einen neuen Gleisplan mehr Kapazität, flüssigeren Bahnverkehr sowie mehr Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Effizienz der Züge garantieren. Im Rahmen der Planungsarbeiten wird zudem ein Projekt für ein Mobilitätszentrum erstellt, mit dem das gesamte Bahnhofsareal sowie die Flächen vor dem Bahnhofsgebäude aufgewertet und neu strukturiert werden hin zu einem nutzerfreundlichen Knotenpunkt für Bahn, Busse, Autos und Fahrräder. Mit eingeplant wird eine neue Zughaltestelle in Vahrn und - je nach Machbarkeit - eventuell auch in Schabs. Die Grundlage für dieses umfangreiche Projekt ist laut STA-Direktor Joachim Dejaco eine netzweite Fahrplansimulation, die von der STA bereits in Auftrag gegeben worden ist.
Ziel sei es laut Landeshauptmann Arno Kompatscher, die Bahn als Rückgrat der Mobilität weiter zu stärken. „Die Riggertalschleife, ist Teil der zwischen Land und RFI vereinbarten Maßnahmen hin zu einem qualitätsorientierten Personenverkehr, der für die Erreichbarkeit unseres Landes und für die Mobilität der Menschen, die in Südtirol arbeiten und leben, von entscheidender Bedeutung ist“, unterstreicht der Landeshauptmann. Dank des Brennerbasistunnels, so BBT SE-Geschäftsführer Raffaele Zurlo, starte nun auch das Projekt für die Riggertalerschleife; es gelte nämlich im Bahnbereich nicht nur Langstrecken und Hochgeschwindigkeit zu fördern, sondern auch Infrastrukturen bereit zu stellen, um den lokalen öffentlichen Personenverkehr zu verbessern. Mit solchen technischen und infrastrukturellen Eingriffen könne die Kapazität des Bahnverkehrs erhöht und der steigenden Nachfrage gerecht werden“, betonte auch RFI-Geschäftsführer Maurizio Gentile.
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