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Öffentlicher Nahverkehr: STA verwaltet künftig alle Daten

Landesregierung genehmigt den entsprechenden Dienstvertrag

STA verwaltet künftig alle Daten des Verkehrsverbundes
Die Verwaltung sämtlicher Daten und das Informationssystem im öffentlichen Nahverkehr gehen mittels Vertrag zwischen SAD, Servizi S.T. und STA nun auf die STA über.
Mit dem neuen Landesmobilitätsgesetz vom November 2015 wurde festgelegt, dass die Verwaltung sämtlicher Dateninformationen im öffentlichen Nahverkehr künftig von der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), Inhouse-Gesellschaft des Landes, abgewickelt wird. Demnach plant, koordiniert und verwaltet die STA in Zukunft das technologische System des Verkehrsverbundes, verwaltet das Tarifsystem und ist für die Fahrgastinformation samt Veröffentlichung der Fahrpläne zuständig. Außerdem sammelt, verarbeitet und verwaltet die STA die Daten zu den beförderten Fahrgästen, den Tarifen und zur Durchführung der Dienste.
Die Verwaltung des gesamten Informationssystems im öffentlichen Nahverkehr samt Abrechnungen lag seit den frühen 1990er Jahren bei der SAD und wird nun an die STA übergeben. Die Landesregierung hat am 6. Dezember grünes Licht für die Übertragung der Informationsdienste des Verkehrsverbundssystems von der SAD an die STA samt Dienstvertrag gegeben. Damit ist nun die Voraussetzung geschaffen, dass künftig alle Anbieter dieselben Zugangsmöglichkeiten zu den Daten haben. Die STA hat für den Übergangszeitraum bis zum Verfall der bestehenden Linienkonzessionen Servizi S.T. damit beauftragt, das Informationssystem in den kommenden zwei Jahren weiter zu führen. Das Entgelt für diesen Dienst wurde auf Grundlage der bisherigen Kosten berechnet.
Gemäß Dienstvertrag wird die SAD innerhalb Juni 2017 alle Informationen, Systeme und Abläufe für das reibungslose Funktionieren der Tätigkeiten und Ressourcen an Servizi S.T. zur Verfügung stellen. Zudem werden bis Juni 2017 alle bestehenden Verträge mit den Nutzern des Tarifsystems „Südtirol Pass” und somit alle auf diese Verträge bezogenen Dokumente und Daten an die STA übertragen. Dasselbe gilt für die Aufträge zur Verteilung, zum Verkauf und zur Abrechnung der verschiedenen Fahrscheine, Mobilcards und Gästekarten.
Auch alle Linienkonzessionäre des Landes Südtirol werden der STA jene Informationen, Instrumente und Verfahren zur Verfügung stellen, die für eine autonome und ordnungsgemäße Abwicklung des Datenaustausches innerhalb des Verkehrsverbundes erforderlich sind.
Zudem werden alle wesentlichen beweglichen und unbeweglichen, materiellen und immateriellen Güter (technologische Systeme an Bord, am Boden und in der Zentrale inbegriffen Hardware, Monitore, Fahrkartenautomaten, Bordcomputer und Konsolen, Kommunikations- und Datenübertragungsgeräte) in das Eigentum der STA übergehen. Der festgelegte Betrag für den Dienstleistungsvertrag zwischen STA und Servizi S.T. für den Zeitraum zwischen Dezember 2016 bis November 2018 beläuft sich auf insgesamt 12,2 Millionen Euro, davon entfallen 254.906 Euro auf das neue Projekt „Euregio FamilyPass“.