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STA-Investitionsprogramm 2017 genehmigt

Infrastrukturen für den öffentlichen Nahverkehr

Die Talstation der Mendelbahn wird saniert.
Die Landesregierung hat das rund  3,2 Millionen Euro umfassende Investitionsprogramm der STA für genehmigt.
Für die Umsetzung ihres vorgelegten Programms für 2017 sollen insgesamt 3.240.193 Euro investiert werden. Davon werden 1,17 Millionen Euro für die Bahnlinie Meran-Mals eingesetzt, und zwar für Hangsicherungsarbeiten entlang der Linie sowie für die Verlängerung des Bahnsteigs an der Haltestelle in Tschars und für die Projektierung der Unterführung am Bahnhof Algund, die den beschrankten Bahnübergang ersetzen soll. Diese beiden Vorhaben sind auch im Hinblick auf die Elektrifizierung der Vinschger Bahn notwendig.
Knapp 100.000 Euro werden für die Bahnlinie Bozen-Meran eingesetzt, um Varianten für den Ausbau der Bahnlinie zu studieren mit dem Ziel, die Fahrzeit auf der Strecke Bozen-Meran unter 30 Minuten zu verringern und so die Eisenbahn in diesem größten Ballungsraum deutlich aufzuwerten. Untersucht wird, welches Betriebsmodell und welche Trassenvarianten sinnvoll sind.
Rund eine Million Euro sollen in die Projektierung und den Bau eines intermodalen Parkplatzes am Bahnhofsareal in Sigmundskron am ehemaligen Camper-Abstellplatz fließen. Diese großflächige Erweiterung der Parkmöglichkeiten soll vor allem Berufspendlern aus dem Überetsch zugute kommen und ihnen ein bequemes Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel ermöglichen. Der bestehende Parkplatz wird erweitert, asphaltiert und beleuchtet und mit einer Bushaltestelle ausgestattet. Der aktuelle Kreisverkehr wird ebenfalls vergrößert.
Auf einem nicht mehr gebrauchten Rangierfeld im Raum Bozen Süd an der Meraner Bahnlinie will die STA eine Remise für die Wartung der neuen Zuggarnituren einrichten. Vorhanden sind hier sechs Gleise mit einer Länge von 350 Metern, die von Norden erreichbar sind. Für die Planung dieser Werkstatt sind vorerst 200.000 Euro eingeplant.
Insgesamt 479.990 Euro sind für den Bereich Seilbahnen bestimmt, und zwar zum Teil für die Projektierung der neuen Seilbahn von Bozen nach Jenesien. Mit einem weiteren Teil soll das aus dem Jahr 1903 stammende Gebäude der Talstation der Standseilbahn St. Anton-Mendel vor allem innen saniert und auf den Standard von Klimahaus „C“ gebracht werden. Mitfinanziert wird diese Sanierung auch von privaten Investoren in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft (public private partnership), die dafür eine langfristige Pacht des Handelsbereichs (Bar) zugesprochen bekommen.
265.219 Euro werden schließlich im Safety Park investiert, um dort einen Parcours für die Motorradprüfungen einzurichten.