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Fünf Informationsabende

Basis für die künftige Mobilität der Stadt

Bis auf den letzten Platz besetzt war gestern Abend der Festsaal des Bozner Rathauses. Viele Bürgerinnen und Bürger wollten aus erster Hand erfahren, wie die neue Bozner Trambahn aussehen wird. Im Beisein von Bürgermeister Caramaschi, Vizebürgermeister Luis Walcher und Mobilitätsstadträtin Lorenzini präsentierten die Fachleute und Planungsverantwortlichen der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG die wichtigsten Details zur Straßenbahn, die künftig zwischen dem Bahnhof Bozen und dem Krankenhaus bzw. dem Mobilitätszentrum in Sigmundskron verkehren wird. Im Anschluss an die Präsentation nahmen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit war, Fragen zur Tram und zur Verkehrssituation im Allgemeinen an die Vertreterinnen und Vertreter von Stadt und STA zu richten.

Im Laufe des Abends wurde immer wieder betont, dass die Straßenbahn eine wichtige Säule der modernen Stadtmobilität sei, ein bequemes, pünktliches, leistungsfähiges und benutzerfreundliches Verkehrsmittel, das das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrsmittel verbessern und den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr erleichtern werde. Die Referenten wiesen auch darauf hin, dass der Bau der Tram neue Möglichkeiten zur Aufwertung und Modernisierung von Stadtbereichen eröffne.

Künftig werden zwei Linien den Bahnhof Bozen mit dem Krankenhaus bzw. mit Sigmundskron verbinden. Das Krankenhaus wird in Spitzenzeiten im 10-Minuten-Takt angefahren, der Mobilitätsknotenpunkt Sigmundskron alle 30 Minuten. Die durchgehend zweigleisige Strecke ist insgesamt 7,2 km lang. Die Fahrtzeit beträgt 19 Minuten bis zum Krankenhaus und 21 Minuten bis nach Sigmundskron. An der Strecke gibt es insgesamt 17 Haltestellen mit Unsteigemöglichkeiten auf die Stadtbusse und auf den Überlandverkehr (Bahn, Metrobus, Busse). Außerdem ist die Tram an das Radwegenetz angebunden. Jedes Fahrzeug kann bis zu 260 Fahrgäste barrierefrei befördern. Die moderne Gleistechnologie sorgt für eine geräuscharme und vibrationsfreie Fahrt. Ein ÖPNV-Vorrangsystem sorgt dafür, dass die Tram an den Ampeln freie Fahrt hat. Die Fahrzeuge werden elektrisch betrieben. In der Altstadt kann auf Batteriebetrieb umgeschaltet werden, sodass dort keine Oberleitungen und Leitungsmasten benötigt werden.
Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf 125 Millionen Euro. Dazu kommen die Kosten für das Rollmaterial, für Enteignungen und Entschädigungszahlungen, für die weitere Projektplanung und für unvorhergesehene Aufwendungen. Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von 192 Millionen Euro gerechnet. 40 Millionen werden von des Landesverwaltung und weitere 40 Millionen von der Stadt bereitgestellt. Die restlichen Kosten sollen mit Fördergeldern des Staates aus dem Fonds für nachhaltige Mobilitätsprojekte gedeckt werden.

Der nächste Informationsabend findet am Freitag, den 8. November, um 19.00 Uhr im Stadtviertel Europa-Neustift (Cristallo-Theater, Guido-Fronza-Saal, Dalmatienstraße 30b) statt. Die weiteren Termine sind:
 
  • Mittwoch,13. November, 19.00 Uhr im Stadtviertel Don Bosco (Mehrzwecksaal Ortler, Anne-Frank-Platz 21)
  • Freitag, 15. November, 19.00 Uhr im Stadtviertel Gries-Quirein (Mehrzwecksaal, Mendelstraße 124)
  • Mittwoch, 18. November, um 19.00 Uhr im Stadtviertel Oberau-Haslach (Mehrzwecksaal, Angela-Nikoletti-Platz 4)