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#smartunterwegs: Mobilität nachhaltig gestalten

Landesregierung hat Entwicklungsplan genehmigt

Die Förderung der Elektromobilität ist ein zentrales Thema im Strategiepapier
Südtirol soll sich zu einer Modellregion für nachhaltige alpine Mobilität entwickeln. Dieses Ziel vor Augen hat die Landesregierung am 25. Oktober in Bozen das Strategiepapier #smartunterwegs mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket für nachhaltige Mobilität bis 2022 gutgeheißen. Die Palette reicht dabei von der Förderung des Radfahrens bis hin zu jener der Elektromobilität. Ausgearbeitet hat den umfassenden Entwicklungsplan die von der Landesregierung eingesetzte Arbeitsgruppe „Green Mobility“ unter dem Vorsitz von Ressortdirektor Florian Zerzer.
„Nachhaltige Mobilität  ist eine der tragenden Säulen eines modernen und attraktiven Wirtschaftsstandortes und ein Aushängeschild für unser Land im Herzen der Alpen und soll deshalb durch eine gezielte Förderpolitik angekurbelt werden“, sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. „Umweltschonende Mobilität mit erneuerbarer Energie und deren Weiterentwicklung trägt wesentlich zum Erreichen der Klimaziele bei, denn bisher gibt es pro Jahr eine Million Tonnen CO2-Ausstoß durch den Verkehr, weshalb wir künftig verstärkt umwelt- und gesundheitsfreundlichen Verkehrsmitteln Vorfahrt geben sollten“, unterstreicht Umwelt- und Energielandesrat Richard Theiner. Und für Mobilitätslandesrat Florian Mussner steht fest: „Wir wollen Menschen weiterhin unterstützen, nachhaltig mobil zu sein durch ein breites Angebot im öffentlichen Personennahverkehr und innovative Verkehrsmittel, einem Augenmerk auf sichere Straßen und mehr Lebensquälität in den Orten sowie einer Vernetzung verschiedenster Mobilitätsformen."
Mobilität und Lebensqualität auf einen gemeinsamen Nenner bringen, das ist auch das Kernthema des Maßnahmenpakets #smartunterwegs, für dessen Umsetzung nun die Ressorts für Wirtschaft, Energie und Umwelt sowie Mobilität und Verkehrsnetz ihre Kräfte bündeln. Wesentliche Punkte von  #smartunterwegs sind das Vermeiden von Verkehr durch entsprechende Raumplanung und Infrastruktur, das Verlagern von Verkehr durch die Förderung von Fuß- und Radmobilität, von öffentlichen Verkehrsmitteln, Intermodalität und Mobilitätsmanagement sowie das Verbessern von Verkehr durch einen Ausbau der Infrastruktur und Förderungen für Elektromobilität. An den einzelnen Maßnahmen im Strategiepapier haben Vertreter der Landesagentur für Umwelt, der Landesabteilungen Wirtschaft, Mobilität, Raumordnung, Umwelt und Energie, des Gemeindenverbands, des Südtiroler Energieverbands SEV, des Wasserstoffzentrums IIT, der Alperia, der Südtiroler Transportstrukturen AG und der Organisation Carsharing ein Jahr lang gefeilt. Die Arbeitsgruppe wurde nun beauftragt, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen und einen Beschluss vorzubereiten, damit die Landesregierung den strategischen Entwicklungsplan definitiv beschließen kann.