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Weitere Lärmschutzwände längs der Brennerbahn

Abkommen zwischen Land, STA und RFI unterzeichnet

Martin Ausserdorfer, Richard Theiner und Gianluigi De Carlo bei der Vertragsunterzeichnunt
Entlang der Eisenbahn bei Gossensass (870 Meter), Brixen (380 Meter), Klausen (540 Meter), Branzoll (840 Meter) und Bozen 1.290 Meter) werden fünf Meter hohe Lärmschutzwände errichtet. Die Kosten belaufen sich auf 8 Millionen Euro, die zur Gänze von der Betreibergesellschaft für das Schienennetz Rete Ferroviaria Italiana (RFI) übernommen werden, da das Land in den letzten Jahren bereits Investitionen getätigt hat. Die Ausschreibung der Arbeiten, die Baubegleitung und die Abnahme übernimmt die Transportstrukturen AG (STA). Das gesamte Programm sieht Ausgaben in der Höhe von 21,63 Millionen Euro vor. Davon übernimmt die RFI  17,3 Millionen Euro und das Land Südtirol 4,33 Millionen Euro.
Das ist der Inhalt eines Abkommens, das Landesrat Richard Theiner, der Verantwortliche für den Lärmschutz bei den Staatsbahnen Gianluigi De Carlo, und STA-Präsident Martin Ausserhofer unterzeichnet haben. Landesrat Theiner zeigte sich erfreut darüber, "weil das Abkommen einen wichtigen Beitrag zum Lärmschutz leistet, denn der Schienenverkehr zählt zweifelsohne zu den größten Lärmquellen in Südtirol."
Jetzt werden die Projektunterlagen den Gemeinden zur Genehmigung vorgelegt und danach das Ausführungsprojekt und die Ausschreibung der Arbeiten gestartet, sodass 2017 die Bauarbeiten beginnen können. Weiteres sieht das Abkommen vor, dass entlang der Bahnstrecke in Bozen Oberrau erstmals Schallschutzfenster in einer Zone finanziert werden, an der heute eine ältere Lärmschutzwand steht, die nicht ausreichend doch ist und die außerdem dem Stand der Technik nicht mehr entspricht.
Bereits 2003 konnte das Land ein erstes Einvernehmensprotokoll mit der RFI vereinbaren. Dieses wurde zum Teil umgesetzt und im Jahr 2010 erneuert. Da die RFI in den darauf folgenden Jahren keine Gelder für den Lärmschutz zur Verfügung stellte, unternahm die Landesregierung dieses Jahr einen neuen Anlauf, der jetzt die Unterzeichnung des Abkommens ermöglichte.