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Der Eisenbahn gehört die Zukunft

Mobilitätsprojekte: Info-Abend in Bruneck

Die Pustertal Bahn soll definitiv die beste Alternative sein.
Nach dem Info-Abend in Brixen wurden am 13. September auch in Bruneck die anstehenden Projekte einem interessierten Publikum vorgestellt. Vor allem mit der Riggertalschleife wird die Eisenbahn im Pustertal weiter an Attraktivität gewinnen.
Einfach vom Privatwagen auf die Bahn umsteigen und damit Zeit und Geld sparen und Lebensqualität gewinnen. Dazu appellierten Landeshauptmann Arno Kompatscher und Mobilitätslandesrat Florian Mussner ebenso wie der Bezirksgemeinschaftspräsident und Bürgermeister von Bruneck, Roland Griessmair. Die Bahn als bessere Alternative zum Privatauto präsentierten auch der Direktor der Landesabteilung Mobilität Günther Burger und der Präsident der Südtiroler Transportstrukturen AG (STAMartin Ausserdorfer.

So viel Verkehr wie möglich müsse laut Landeshauptmann Kompatscher auf umweltfreundliche Verkehrsmittel verlagert werden und hier komme der Bahn mit attraktivem Fahrplan, zusätzlichen Haltestellen und kürzeren Fahrzeiten eine Schlüsselrolle zu. Für eine weitere Verdichtung des Bahnangebotes und um mehr Kapazität zu schaffen brauche es die großen Mobilitätsprojekte wie die Elektrifizierung der Vinschger Bahn, den Virgltunnel in Bozen, den Ausbau der Bahnlinie Meran-Bozen oder fürs Pustertal die Riggertalschleife und das neue Mobilitätszentrum. Kompatscher unterstrich auch die Bedeutung des Brennerbasistunnels für die Erreichbarkeit des Pustertals, durch den 2026 rund 400 Güter- und Personenzüge fahren sollen und der somit auch für die Wirtschaft und Gesellschaft eine wichtige und schnelle Anbindung über die Landesgrenzen hinaus darstelle.
Bereits jetzt werden laut Landesrat Mussner 90 Prozent des lokalen Bahnverkehrs mit neuen Zügen abgewickelt, von 55 Zugbahnhöfen sind 44 komplett oder teilweise modernisiert sowie mit Busanbindung und Parkplätzen ausgestattet. Günther Burger, Direktor der Landesabteilung Mobilität, erläuterte das künftige Fahrplanangebot der Bahn und die Anbindungen im Eisacktal. "Die Fahrgäste können in Zukunft am Bahnhof Bruneck alle 30 Minuten einen Regionalzug in Richtung Bozen bzw. Sterzing nutzen und benötigen auf der Strecke Bruneck – Bozen fast 15 Minuten weniger als derzeit. „Das ergibt für Berufspendler 4,6 Tage mehr Freizeit pro Jahr", rechnete Burger vor.
Die bevorstehenden Arbeiten zum  Mobilitätszentrum am Bahnhof Bruneck erklärte Martin Ausserdorfer; hier wird in den nächsten Jahren ein gut strukturierter Verkehrsknotenpunkt für das ganze Pustertal entstehen. In Ehrenburg hingegen wird mit einer Verlängerung der Fußgängerunterführung unter den Bahngleisen ein bequemer Zugang zur Handwerkerzone geschaffen.
"Nach der Bahnrevolution vor zehn Jahren mit Einführung des Taktfahrplans und der Sanierung der Bahnhöfe starten wir nun mit einer weiteren großen Bahnoffensive – für das Pustertal bedeutet das durch die Riggertalschleife eine Beschleunigung und Zeitersparnis von 15 Minuten auf der Strecke von Bruneck nach Bozen", fasste STA-Direktor Joachim Dejaco zusammen.
Mobilitätszentrum Bruneck
Besonders wichtig für die Bahn als Rückgrat der öffentlichen Mobilität im Raum Pustertal wird das neue Mobilitätszentrum in Bruneck, dessen Umsetzung von Land, Gemeinde und STA gemeinsam getragenen wird. Dafür soll das gesamte Areal angrenzend an das Bahnhofsgebäude in Bruneck übersichtlich strukturiert und zum Hauptverkehrsknotenpunkt des Pustertales werden. Es liegt im Fadenkreuz von insgesamt 16 Buslinien (drei Citybus-Linien, neun Überland-Linien, vier Nightliner-Linien). Vorgesehen ist eine 22.000 Quadratmeter umfassende Mobilitätsschnittstelle. Für den strategischen Knotenpunkt für den öffentlichen Nahverkehr sind Busterminals mit zehn Haltebuchten vorgesehen, zudem sind Parkplätze, Grünflächen, Radstellplätze, und Car-Sharing-Punkte. Nicht nur das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude wird saniert, sondern auch die Zufahrten werden neu gestaltet. Pkws sollen künftig durch die bestehende Unterführung ausgehend vom Stegener Marktplatz fahren, um die Marconi-Straße zu entlasten. Die heutige Straße durch den Stegener Marktplatz wird an den stadtseitig gelegenen Hang verlegt. Neu errichtet werden ein Kreisverkehr bei der Pfalzener Straße mit Brücke über Ahr und Rienz. Dadurch sollen die Verkehrsflüsse optimal geregelt und vor allem auch ein sicheres Ein- und Ausfahren von und zum Mobilitätszentrum Bruneck gewährleistet werden.

Die Präsentation kann hier nachgelesen werden. Und hier geht's zum Video.